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Arbeitssenatorin besucht fleißigste Berlinerinnen

Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach zu Gast bei den Honigbienen in der WeiberWirtschaft

Einer der heißesten Tage des Sommers, und das will 2018 etwas heißen! Die WeiberWirtschaft freut sich über hohen Besuch: Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach ist zu Gast. Nicht etwa, um die vielen fleißigen Berliner Unternehmensgründerinnen zu treffen, zumindest nicht nur. Ihr Interesse gilt heute den Honigbienen, die seit sieben Jahren auf dem Dach der WeiberWirtschaft leben und ohne Zweifel zu den fleißigsten weiblichen Wesen in unserer Genossenschaft zählen!

Margrit Zauner, Abteilungsleiterin für Arbeit und berufliche Bildung und im Ehrenamt Aufsichtsrätin der WeiberWirtschaft, kam zufällig mit ihrer Dienstherrin ins Gespräch über die vielen Stadtbienen auf Berlins Dächern und wusste auch gleich von dem Beispiel WeiberWirtschaft zu berichten. Ein guter Anlass für die WeiberWirtschafts-Frauen, eine herzliche Einladung an die Senatorin auszusprechen.

Trotz der Hitze musste diese dann die typische Arbeitskleidung der Imkerinnen anziehen und für einige Minuten mit auf’s Dach, um einen Blick in ein Bienenvolk werfen. Alle anderen durften von den Bürofenstern der WeiberWirtschafts-Verwaltung aus zusehen. Die Imkerinnen Konscha Schostak und Katja von der Bey, letztere zugleich Geschäftsführerin der WeiberWirtschaft, zeigten der Senatorin ein Nachwuchsvolk und die verschiedenen Waben mit Brut, Pollenvorräten und Honig.

Das Bienenjahr ist Ende Juli in unseren Breiten allerdings schon vorbei, Honig nimmt man den Völkern um diese Jahreszeit nicht mehr ab. Aber für ein klitzekleines Löffelchen voll ganz frischem Honig hat es dann doch noch gereicht.

Bei einem Gespräch im vergleichsweise kühlen Seminarraum gleich nebenan ging es dann um die „typischen“ Motive der Unternehmensgründerinnen für eine Selbständigkeit statt einer abhängigen Beschäftigung. Viele Frauen machen sich selbständig, weil sie in der abhängigen Beschäftigung ihre Qualifikationen nicht angemessen anwenden können oder weil ihre Aufstiegswünsche an der berühmt berüchtigten gläsernen Decke enden. Auch lassen sich Konzepte von „guter Arbeit“ selbständig oft besser umzusetzen denn als Angestellte. Die Einkommenschancen sind hingegen nicht immer zufriedenstellend, gerade weibliche Freiberuflerinnen und Soloselbständige haben oft prekäre Einkommen und der Gender Income Gap bei den Selbständigen ist höher als bei den abhängig Beschäftigten.

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