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Ein Dankeschön an die ehemaligen Aufsichtsrätinnen

Ines Hecker, Tanja Berger, Orsine Mieland und Irmhild Rogalla

Ehrenamt spielt in der WeiberWirtschaft eine riesige Rolle. Sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat sind ehrenamtlich besetzt, die Amtsperiode währt drei Jahre. 2018 haben vier der bisherigen Aufsichtsrätinnen nicht wieder kandidiert. Da auf den Versammlungen immer zu wenig Zeit für die Verabschiedung bleibt, möchten wir hier noch einmal DANKE an die ausgeschiedenen Aufsichtsrätinnen sagen!

Ines Hecker war 2006 bis 2018 Aufsichtsrätin und seit 2015 Aufsichtsratsvorsitzende. Ihre berufliche Biografie ist in vielfältiger Art auch mit der WeiberWirtschaft verwoben. Als Gründungsmitglied des Vereins Akelei e.V., Berufswegplanung mit Frauen, und später als Mitinitiatorin des kleinen Gründerinnenzentrums HAFEN in Berlin-Marzahn kam der erste nähere Kontakt zur WeiberWirtschaft schon im letzten Jahrtausend zustande. Ihren ersten Anteil bekam sie 2004 von einer Senior-Genossenschafterin geschenkt, eine gute „Investition“ ;-). 2006 zog sie als Leiterin des Projekts „Gründungsberatung und –begleitung, Netzwerkprofilierung für Unternehmerinnen“ des Vereins GRÜNDUNGSKONZEPT e.V. erstmals in die WeiberWirtschaft ein. Mieterin ist sie seither geblieben, wenn auch mit wechselnden Schwerpunkten und Rollen. Heute ist sie als Projektverantwortliche des Mikrokreditprogramms bei Goldrausch e. V. tätig und damit auch Mit-Erfinderin des dort angeschlossenen WeiberWirtschafts-Mikrokredits, der gerade wieder neu belebt wird. Auch als selbständige Gründungsberaterin (www.ines-hecker-consult.de) sind ihr die Themen und Grundlagen unserer Zielgruppe bestens vertraut und sie war immer eine besonders gute Anwältin der Soloselbständigen in unseren Diskussionen.

Aus privaten Gründen ist sie in den letzten Monaten zur Pendlerin zwischen Harz und Berlin geworden. Dennoch: Eine enge Zusammenarbeit bleibt uns garantiert erhalten. DANKE, Ines Hecker, für Dein mehr als ein Jahrzehnt währendes ehrenamtliches Engagement!

Tanja Berger war ganze 9 Jahre Aufsichtsrätin! Näher kennengelernt hat sie die WeiberWirtschaft, als sie im Auftrag des Bildungswerks der Heinrich-Böll-Stiftung immer wieder mit Besucherinnengruppen zu Gast war. 2009 wurde sie dann zum ersten Mal in den Aufsichtsrat gewählt. Als feministische Aktivistin hat sie in den internen Diskussionen immer wieder in besonderem Maße das Profil unserer Satzung verteidigt: Vermietung nur an Frauen; Satzungszweck steht über Gewinnstreben; Transparenz und Mitbestimmung sind Kernanliegen; Umweltschutz ist ein Leitgedanke für den Betrieb des Gewerbehofs. Gemeinsam mit Margrit Zauner hat sie in den letzten Jahren das KLÄRWERK, den Mediationsausschuss des Aufsichtsrats für hausinterne Angelegenheiten, geleitet. „Nebenher“ hat sie unzählige Protokolle für die Gremien geschrieben J DANKE, liebe Tanja Berger!

Seit einigen Jahren ist Tanja auch Wohnungsmieterin in der WeiberWirtschaft und deshalb zum Glück nicht „weg“. Auch in Zukunft unterstützt sie uns bei Führungen für internationale Besucherinnengruppen in der WeiberWirtschaft. In ihrer Videobotschaft in unserer Serie „Ich bin Genossenschafterin, weil…“ hat sie der WeiberWirtschaft eine wunderbare „Liebeserklärung“ gemacht.

Orsine Mieland war 2011 bis 2018 Aufsichtsrätin und 2012 bis 2015 sogar Aufsichtsratsvorsitzende. Die Tischlermeisterin ist Chefin der Tischlerei Abitare (www.abitare-tischlerei.de ), in die Genossenschaft ist sie schon im Jahr 2000 eingetreten, „weil es einfach ein Muss war“. Im Ehrenamt der WeiberWirtschaft hat sie vielfältige Erfahrung, unter anderem war sie auch eine der ersten Mentorinnen in unserem Mentoring-Programm Push-up. Selbst Arbeitgeberin und Chefin eines wachsenden Unternehmens war sie immer eine gute Ratgeberin und Gesprächspartnerin für die Vorstandsfrauen. DANKE, liebe Orsine Mieland!

Zur Generalversammlung 2018 konnten wir sie leider nicht persönlich verabschieden. Im Auftrag der GIZ für ein internationales Austauschprogramm weilte sie zur Zeit unserer Versammlung in Ruanda im Austausch mit dortigen holzverarbeitenden Fachfrauen.

Irmhild Rogalla ist Wissenschaftlerin und war mit ihrem „Institut für praktische Interdisziplinarität“ (http://institut-pi.de/) lange Zeit Mieterin in der WeiberWirtschaft. Mit ihrem Engagement als Aufsichtsrätin wollte und konnte sie etwas „zurück geben“. Da ihr Lebensmittelpunkt inzwischen an der Nordsee und nicht mehr in Berlin liegt, hat sie sich nach einem Jahr wieder aus dem Gremium verabschiedet, nicht ohne viele gute Anregungen für eine weitere Optimierung der internen Arbeitsstruktur zu hinterlassen. DANKE, Irmhild Rogalla!

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Ines Hecker (Mitte)