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Genossenschaft

Genossenschaft

Der Westberliner Frauenbewegung der 1980er Jahre waren die ungleichen Chancen von Männern und Frauen bei der Existenzgründung ein Dorn im Auge. Ihre Idee: Wir gründen selbst ein Unternehmen, und zwar eine Genossenschaft, in der jede Frau Mitbestimmungsrechte hat. Dann legen viele Frauen kleine Beträge zusammen, bis ein großer Haufen Geld daraus wird. Damit kaufen wir uns einen eigenen Gewerbehof, in dem wir Gründerinnen und Unternehmerinnen aus eigener Kraft unterstützen können. Hier finden Sie mehr über die Idee und Geschichte der Unternehmung.


Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum

1992 kaufte die 1989 gegründete Frauengenossenschaft den Gewerbehof des ehemaligen VEB Berlin-Kosmetik in Berlin-Mitte und baute den Gebäudekomplex und das Gelände nach modellhaften ökologischen Kriterien um.
Der Standort bietet seit der Eröffnung 1996 auf insgesamt 7.100 qm Nutzfläche Büros, Ladengeschäfte, Praxisräume, Werkstätten und Künstlerinnenateliers zur Ansiedlung von Unternehmen und non-profit-Organisationen in Frauenhand. Zur hausinternen Infrastruktur gehören eine Kindertagesstätte, Konferenzräume und zwei Gastronomiebetriebe. Über 350 frauengeführte Unternehmen gingen seither hier an den Start.


Mieterinnen

Die Genossenschaft vermietet seit der Eröffnung des Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrums 1996 Gewerberäume an Gründerinnen, Unternehmerinnen und Frauenprojekte. Seither wurden mehr als 350 Firmen in Frauenhand in der WeiberWirtschaft gegründet. Jeweils 60 bis 80 Mietparteien finden gleichzeitig Platz. Die Mieterinnen kommen aus ganz unterschiedlichen Branchen, diese Vielfalt erhöht die Attraktivität für KundInnen und das Netzwerkpotenzial des Standorts. Die aktuelle Branchenliste bieten wir auch als Download an. Oder schauen Sie sich einzelne Unternehmerinnen im Portrait an.


Presse

Gedrucktes und Gesendetes von anderen über Wirtschaftsweiber und WeiberWirtschaft haben wir chronologisch zum Nachlesen für Sie zusammengefasst.